Sehr geehrte Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

diese Woche war gekennzeichnet von der sehr breiten medialen Berichterstattung über eine Drohmail an die Wilhelm-Filchner-Förderschule, in der auch die Walter-Lübcke-Schule Erwähnung findet.
Es folgten umgehend intensive Ermittlungsarbeiten der Polizei sowie Beratungen mit dem Schulamt und dem Landkreis. Dabei wurde das Geschehen nochmals rückblickend betrachtet, Kommunikationsdefizite wurden erörtert und daraufhin zahlreiche Maßnahmen von Seiten der Betroffenen angesprochen, um zukünftig in einer Krisensituation adäquater reagieren zu können. Diese Maßnahmen werden uns auch in der nächsten Zeit noch weiterhin beschäftigen.

Erfreulicherweise kann berichtet werden, dass aus Sicht von Polizei, Staatschutz und Landeskriminalamt keine konkrete Gefährdung für die beiden Schulen erkennbar ist. Das hält uns allerdings nicht davon ab, alle existierenden Sicherheitsmaßnahmen zu überprüfen und sie zu ergänzen, falls nach Ansicht von Experten eine Notwendigkeit dafür besteht. Dazu wird in der kommenden Woche eine umfassende Begehung des Geländes erfolgen.

Sorge darf nicht dazu führen, zu verstummen und nicht die Stimme zu erheben, wenn es um das Einstehen für demokratische Werte geht. Vielmehr gilt es, Flagge zu zeigen, um extremistischen Positionen nicht das Feld zu überlassen. Schule darf und muss hier politisch sein, um Werte offensiv zu vertreten, die uns das Grundgesetz wie auch das Hessische Schulgesetz in ihren Anfangsparagrafen vorgeben.
Wir verbleiben optimistisch und gestärkt von der Solidarität und Unterstützung, die uns bedingungslos von den verschiedensten Seiten entgegen gebracht wurden. Dafür möchten wir uns ausdrücklich bedanken.

Herzliche Grüße
und bleiben Sie behütet

Ludger Brinkmann

(1) Comment

  • Sylvia Hempelmann 9. Februar 2021 @ 9:44

    Ich habe einen Traum, dass eines Tages auf den roten Hügeln von Georgia die Söhne früherer Sklaven und die Söhne früherer Sklavenhalter miteinander am Tisch der Brüderlichkeit sitzen können.


    Ich habe einen Traum, dass sich eines Tages selbst der Staat Mississippi, ein Staat, der in der Hitze der Ungerechtigkeit und Unterdrückung verschmachtet, in eine Oase der Gerechtigkeit verwandelt.



    Ich habe einen Traum, dass meine vier kleinen Kinder eines Tages in einer Nation leben werden, in der man sie nicht nach ihrer Hautfarbe, sondern nach ihrem Charakter beurteilen wird.

    Ich habe einen Traum heute…


    – Martin Luther King –

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