Liebe Mitglieder der Schulgemeinde,

der letzte „offizielle“ Schultag vor den Weihnachtsferien ist Anlass genug, auf das Jahr und die letzten Monate und Wochen zurückzublicken – ein „denkwürdiges“ Jahr, das wir in weiten Teilen nicht noch einmal durchleben möchten.

Es ist aber auch Anlass genug all denen „DANKE“ zu sagen, mit deren Hilfe, Unterstützung und Umsichtigkeit wir insgesamt sehr gut durch diese krisenhafte Zeit gekommen sind. Besonderer Dank gilt den Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern, in deren Klassen es „Verdachts- oder Infektionsfälle“ gab und die mit viel Engagement, Einsatz und Umsicht mit dafür gesorgt haben, dass unsere Schule nicht zu einem „Hotspot“ geworden ist. Dafür hat uns das Gesundheitsamt gestern seinen ausdrücklichen Dank ausgesprochen.

Neben vielen „Tälern“ gab es aber auch einige „Höhen“ im Jahr. Seit dem 25. September heißt die Schule nun offiziell „Walter-Lübcke-Schule“. Auf den Festakt blicken wir sehr gern zurück und danken allen Beteiligten, besonders der Familie Braun-Lübcke, der Initiative „Offen für Vielfalt“ sowie unserem Ministerpräsidenten Volker Bouffier für deren besondere Unterstützung.
Trotz der Pandemie konnte das erste Halbjahr in weiten Bereichen „normal“ ablaufen, der Regelunterricht fast immer erteilt werden und auch die Haupt- und Realschulprüfungen planmäßig durchgeführt werden. Auch hier Danke allen Beteiligten!

Auch wenn das Jahr kein normales war und viele gewohnte Veranstaltungen und Wettbewerbe auf der Strecke blieben, gab es – fast zwangsläufig – einen riesigen Schub bei der Entwicklung des digitalen Lernens, Fortschritte, für die sonst viele Jahre ins Land gegangen wären, Fortschritte, die für alle Beteiligten aber auch einen Kraftakt bedeutet haben. Zwar ist auch hier noch „Luft nach oben“, aber das Geleistete kann sich sehen lassen.

Das kann auch das besondere Engagement der Fachschaft Sport, die nicht nur besonders vom „Lockdown“ betroffen war und ganz kreative, alternative Konzepte entwickelte, die aber auch durch den unfassbaren Vandalismus in der alten Sporthalle geschockt und konsterniert war.
Auch wenn nun Vieles wieder aufgeräumt und nutzbar ist, die Versicherung für einen Gutteil der Schäden aufkommt, so bleibt doch ein großes Unverständnis über das Ereignis zurück.
Schule und Fachschaft haben nach dem Einbruch viel Zuspruch und auch Unterstützung erfahren, die auch noch anhält. Das hat viele wieder aufgebaut und zum Weitermachen ermuntert.

Dass wir uns seit diesem Jahr aufgrund des besonderen Projektengagements einer Gruppe Kolleginnen und Kollegen unter der Leitung von Katharina Augustin nun auch „Umweltschule“ nennen dürfen, kommt bei all den vielen unerfreulichen Meldungen des Jahres leider viel zu kurz.

Auch wenn – trotz erschreckender Zahlen während der grassierenden Pandemie – nun langsam Hoffnung aufkeimt, da Impfungen und vielleicht dann auch langsam wieder ein wenig mehr „Normalität“ am Horizont aufzutauchen scheint, kann kaum jemand vorhersagen, wie es im kommenden Jahr weitergeht.

Wir bleiben wohlgemut, werden ein sehr ruhiges Weihnachtsfest und einen ebensolchen Jahreswechsel feiern und auch – wie schon bisher – mit Zuversicht und guter Hoffnung auf das Kommende blicken.

Wir wünschen Ihnen allen Zuversicht, Bewahrung und gesegnete Weihnachten 2020 und freuen uns auf ein Wiedersehen nach dem Jahreswechsel zum Jahr 2021.

Mit herzlichen Grüßen
Katrin Bergmann und Ludger Brinkmann

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